Der Autor
David Jäger
Geschäftsführer von Granpasso. Gedanken über Marken, Menschen, Medien – und den ganzen Rest dazwischen.
David Jäger führt die Granpasso Digital Strategy GmbH in Düsseldorf. Bei Granpasso Meinung schreibt er über Markenführung, Kommunikation, Psychologie und die Veränderungen, die künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag auslöst.
Die Beiträge verbinden persönliche Einordnung mit Fragen aus der Agenturpraxis. Wo Studien, Kampagnen oder andere Veröffentlichungen den Ausgangspunkt bilden, führen Quellenlinks zum Original.
Artikel von David
- Professionell Mensch bleiben. ↗
Was Prada, Heinz und Dove über den Einsatz von KI zeigen – und weshalb eigenes Können dabei weiter gebraucht wird.
- Authentizität braucht eine Herkunft. ↗
Über Vertrauen in Bilder, klare Kennzeichnung und einen Herkunftsstandard, der zur Markenführung gehört.
- Getty Images und der Wert echter Bilder. ↗
Getty Images, generative KI und die Frage, welcher Wert über die schnelle Herstellung eines Bildes hinausreicht.
- Warum ich mit KI nicht nur spreche. ↗
Tastatur, Stift und Zettel als kleine Gedankenrückhaltebecken. Über einen Umweg, der sich beim Arbeiten mit KI lohnen kann.
- Entertainment braucht Menschen. Punkt. ↗
Aus vorhandenem Material lässt sich viel herausholen. Eine Geschichte, für die Menschen einschalten wollen, braucht einen eigenen Anlass.
- Wenn der Feed unsere Gedanken zurechtschleift. ↗
Die heikelste Anpassung an Social Media passiert, bevor wir auf Veröffentlichen klicken.
- Wir bauen die KI-Arbeitswelt – und bezahlen den Übergang. ↗
Der Zugang zu KI wächst. Die Verfügungsmacht über Chips, Modelle, Daten und Regeln bleibt konzentriert.
- Wenn KI aus Stunden Minuten macht: Was ist Expertise dann noch wert? ↗
KI spart Zeit. Verantwortung, Urteilskraft und wirtschaftliches Risiko bleiben.
- Datensouveränität ist mehr als ein Serverstandort. ↗
KI soll Prozesse verbessern, Menschen stärken und Abhängigkeiten beherrschbar halten.
- Wenn künstlicher Content echtes Vertrauen kostet. ↗
Wer Menschlichkeit simuliert, riskiert mehr als einen schlechten Post: das Vertrauen in das ganze Format.
- Rosa Elefanten und andere verräterische KI-Sätze. ↗
Austauschbare KI-Copy erkennt man weniger am Modell als am fehlenden persönlichen Urteil.
- Die Industrie kann KI. Das Marketing muss noch lernen. ↗
Technischer Fortschritt wird kommunikativ zum Rückschritt, wenn Effizienz wichtiger wird als Glaubwürdigkeit.
- Bedeutung braucht Energie. ↗
Effizienz ist wertvoll. Doch ohne eigenes Denken, Fühlen und Entscheiden bleibt sie bedeutungslos.
- Die Illusion der Perfektion ↗
Menschen suchen keine perfekten Marken. Sie suchen Marken mit Ecken, Haltung und der Freiheit, ehrlich zu sein.
- Angst verkauft – aber zu welchem Preis? ↗
Wer mit Angst spielt, gewinnt vielleicht einen schnellen Abschluss – und verliert eine langfristige Beziehung.
- Werte – echt oder nur Dekoration? ↗
Werte sind kein Textbaustein. Sie zeigen sich dort, wo Haltung unbequem wird.
- Verloren im Algorithmus? ↗
Wer nur wiederholt, was bereits klickt, optimiert Kommunikation irgendwann in die Unsichtbarkeit.
- Mehr brauchen, mehr müssen – nervige Werbung ↗
Die besten Kampagnen verkaufen nicht mit Druck. Sie erzählen etwas, das als Echo bleibt.
- Mensch vs. Maschine ↗
Unvollkommenheiten beeinträchtigen eine Idee nicht. Sie geben ihr Charakter.
- Haben kommt von behalten. ↗
Für D2C-Marken liegt die größte Chance im Gewinnen und vor allem im Behalten von Kunden.
- Über das Zeitlose und das Zeitgemäße ↗
Wenn Identität nur zeitlos oder nur zeitgemäß wäre, hätte das eine keinen Kontext und das andere keinen Content.
- Marke ist nicht alles. Aber alles ist Marke. ↗
Viele Unternehmen sind trotz ihrer Marke erfolgreich. Interessant wird die Gegenrechnung.
- Wo sind all die Werber hin? ↗
Stereotype, stumpfe Calls-to-Action und überfrachtete Layouts langweilen eher, als zu bewegen.
- Am Ende geht es immer ums Anfangen. ↗
Fortschritt kommt nicht. Man muss ihn machen – den ersten kleinen Schritt und dann den nächsten.